Junkie 2018

„Durch die ständige Einnahme von „Memory Lost“ spaltet sich Aarons Realität und er wird mit Konflikten konfrontiert, die ihn immer weiter in eine gefährliche Welt hineinstoßen.“

Vorproduktion

Das Drehbuch zum Film Junkie entstand im Frühsommer 2017. Das Ziel bei der Stoffentwicklung war es, eine Geschichte zu schreiben, die sich vor allem durch die Kamera erzählt. Als das Drehbuch nach zwei Wochen stand, wurde mit der Aufstellung von Crew und Cast begonnen. Zu diesem Zweck wurden bereits bestehende Kontakte aus vorherigen Filmproduktionen ins Boot geholt. Auch wurden für die schauspielerische Besetzung Castings abgehalten. Nachdem die Crew und der Cast weitestgehend stand, wurden parallel weitere Aufgaben in Angriff genommen. Es wurden Locations für den Dreh organisiert, eine Requisitenliste angefertigt und Rollenarbeit mit den Schauspielern betrieben. Die Regie, sowie unsere Schauspielkoordinatorin Simone Allweyer, trafen sich mit den Schauspielern/innen und arbeiteten die Rollen intensiv aus. Währenddessen gab es mit den einzelnen Bereichen, aber auch mit dem vollständigen Team mehrere Treffen und Skype-Konferenzen, um alle auf das Projekt einzuschwören.

Departments und Team

Das Team bestand aus mehreren Departments. Durch unseren qualitativen Anspruch, den wir an das Projekt haben, ist es notwendig, die einzelnen Produktionspunkte in sogenannte Departments (Arbeitsbereichen) aufzuteilen. So waren insgesamt über 40 Personen in über 15 Departments an dem Projekt beteiligt. Zu diesen Bereichen zählen u.a. die Produktion, die Regie, die Skript Kontinuität, die Aufnahmeleitung, das Kamera-, Ton- und Lichtdepartment, Maskenbild, Set-Design, Set-Fotografie, Filmmusik, Koloration, Schnitt, Sounddesign, Setrunner, Sauspielkoordinatoren und die Schauspieler. Vor und hinter der Kamera müssen alle Bereiche harmonisch ineinandergreifen, um am Ende einenproduktiven und qualitativ guten Produktionszeitraum zu gewährleisten. Gerade durch die Menge der beteiligten Personen müssen alle koordiniert werden. Diese Aufgabe wurde überwiegend von Dominik und Melvin übernommen.

Dreh

Gedreht wurde von Ende Oktober 2017 bis Anfang November 2017. Sieben Drehtage lang war das Team auf engstem Raum zusammen. Für die meisten hieß es: Um 6:30 Uhr aufstehen, den gesamten Tag an der Produktion mitwirken und erst um 2 Uhr morgens wieder ins Bett fallen. Die Drehorte waren vor allem im Raum Freiburg zu finden. Neben mehreren Wohnungen in Emmendingen und einem Flugplatz in Lahr, war auch ein altes Fabrikgelände teil der Drehorte. Gedreht wurde mit einer Sony Alpha 6300, während die Soundaufnahme mit einem Rode NTG3 und dem Zoom H5 erfolgte.

Postproduktion

Die Postproduktion nahm gewaltige Züge an. Neben dem Schnitt und dem Soundmastering, musste zeitgleich visuelle Effekte sowie die Musik erstellt werden. Das Colorgrading folgte im Anschluss. Auch die 5.1 Surroundsound Abmischung und das Sounddesign beanspruchten einen größeren zeitlichen Aufwand als zu Beginn angenommen. Trailer, Plakate und weitere Marketingaufgaben wurden zum Ende der Produktion ebenfalls übernommen.

Budget

Junkie ist eine sogenannte Low-Budget- Produktion, weshalb überwiegend kosteneffizient gearbeitet wurde. Jeder der beteiligten Personen stellte seine Fähigkeiten dem Team kostenlos zu Verfügung. Die daraus folgenden Zeitprioritäten waren deshalb nicht immer zu 100% auf das Projekt fokussiert. In die Kosten fällen vor allem neben der Technik auch das Catering am Set. Gerade bei langen Drehzeiten ist es besonders wichtig die Crew mit Essen zu versorgen. Requisiten, Anreisekosten, Maske, Kostüme und weitere am Set benötigte Utensilien mussten beschaffen werden. Eine genaue Auflistung gibt es nicht, aber schätzungsweise liegt das Budget ungefähr bei 2500€.

Pressematerialen

Sie können jedoch auch unter dem folgenden Link alle zur Verfügung gestellten Dateien anschauen und herunterladen: Hier klicken U.a. finden Sie hier neben dem Trailer und dem Filmplakaten auch Fotos von der Produktion.

 

Premiere

Die Premiere von Junkie fand am 07.08.2018 im schleswig-holsteinischem Bargteheide (nahe Hamburg) statt. Das Cinema Paradiso stellte uns zu diesem Zweck ihren Saal (344 Plätze) zur Verfügung.